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FORDERUNGSINKASSO

Mehr Inkasso aus einer Hand

 

Mit Inkrafttreten des neuen Rechtsdienstleistungsgesetzes (RDG) am 1. Juli 2008 erfolgte eine umfassende Neuordnung der Rechtsberatung und damit eine Ersetzung des bis dahin geltenden Rechtsberatungsgesetzes (RBerG).

 

 

Das neue Rechtsdienstleistungsgesetz erweitert zum einen die außergerichtlichen Rechtsberatungsbefugnisse in Bezug auf Nichtanwälte. Zum anderen räumt es Inkassounternehmen von nun an die Befugnis ein, ihre Kunden auch im gerichtlichen Mahnverfahren bis zum Beginn des Streitverfahrens sowie im Zwangsvollstreckungsverfahren zu vertreten. Beim Forderungseinzug profitieren hiervon vor allem die Kunden der Inkassounternehmen, da diese ihnen nunmehr noch mehr Leistungen aus einer Hand anbieten können.

 

Unstreitige Forderungen realisieren

 

Wie bisher fällt auch weiterhin das gesamte Inkassogeschäft unter den gesetzlichen Erlaubnisvorbehalt. Im Vergleich zum RBerG erfahren Inkassounternehmen in Bezug auf den Forderungseinzug nunmehr eine maßgebliche Ausweitung ihrer Befugnisse. Neu ausgestaltet wurde insbesondere die gerichtliche Vertretungsbefugnis von Inkassounternehmen. Diesen ist es von nun an unter anderem erlaubt, ihre Kunden auch im zivilgerichtlichen Mahnverfahren zu vertreten.

 

Mit anderen Worten, Mahnbescheide können nunmehr durch das Inkassounternehmen beantragt werden, so dass insoweit die Einschaltung eines externen Rechtsanwalts entbehrlich ist. Da diese Befugnis gerade bei unbestrittenen Forderungen eine nicht zu unterschätzende praktische Bedeutung hat, wird sie wohl eine gewisse Verdrängung der Anwaltschaft in diesem Marktsegment zur Folge haben. Diese sind erst dann einzuschalten, wenn der Schuldner Widerspruch gegen den Mahnbescheid erhebt und damit eine gerichtliche Durchsetzung der Forderung erforderlich ist.

 

Wolfgang Spitz, Präsident des Bundesverbandes Deutscher Inkassounternehmen e.V. (BDIU), begrüßt diese Änderungen:

 

„Inkassounternehmen können somit alle Maßnahmen zum Realisieren unstreitiger Forderungen aus einer Hand anbieten - vom vorgerichtlichen über das gerichtliche Mahnverfahren bis hin zur nachgerichtlichen Inkassotätigkeit und der Langzeitbeabeitung titulierter Forderungen. Gläubiger erhalten alle Dienstleistungen im Forderungsmanagement aus einer Hand. Das kann Zahlungen beschleunigen, die Verfahrenskosten verbilligen und so die Liquidität der Gläubiger verbessern.“

 

Inkassokunden profitieren

 

Inkasso-Wiese nutzt den neuen Spielraum in vollem Umfang und liefert seinen Kunden einen gebündelten Service - wie bisher im außergerichtlichen und nunmehr auch im gerichtlichen Mahnverfahren, als auch im Zwangsvollstreckungsverfahren. Inkasso-Wiese hat auf die Neuordnung umfassend reagiert. Spezialisiert bietet der Inkassodienstleister seinen Kunden einen reibungslosen Ablauf, der gerade in Anbetracht des gerichtlichen Verfahrens vorher nur in Kooperation mit Anwälten möglich war.

 

Adresse

INKASSO-WIESE • Friedrich-Wolff-Str. 12 • 76133 Karlsruhe
Tel.: 0721 - 42563 Fax: 0721 - 400 94 67
eMail: info[ad]inkasso-wiese[dot]de
 
 

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